Häufig gestellte Fragen

Bitte sehen Sie sich die folgenden Abschnitte an, um die gewünschten Antworten zu finden. Wenn Sie nicht finden, wonach Sie suchen, oder zusätzliche Fragen haben, zögern Sie bitte nicht, uns zu kontaktieren.

Title

Zuletzt aktualisiert: Juni 2024

Pflegehilfsmittel

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1. Allgemeine Fragen zu Pflegehilfsmittel

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2. Fragen zur Bestellung von Pflegehilfsmittel

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3. Fragen zur Lieferung der Pflegehilfsmittel

 

 

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Pflegegrad-Widerspruch

Title

1. Allgemeines zum Pflegegrad Widerspruch 

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2. Ablauf des Pflegegrad Widerspruchs 

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3. Wichtige Informationen nach Einreichung des Widerspruchs

Pflegehilfsmittel

1. Allgemeine Fragen zu Pflegehilfsmittel

Was sind zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel nach § 40 SGB XI? Welche Pflegehilfsmittel werden von der Pflegekasse übernommen?

Zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel nach § 40 SGB XI sind Produkte, die regelmäßig verbraucht und ersetzt werden müssen und die die häusliche Pflege erleichtern oder hygienischer gestalten. Diese Hilfsmittel sollen die Pflegebedürftigen und deren Pflegepersonen unterstützen.

Die Pflegekasse übernimmt die Kosten für folgende Pflegehilfsmittel:

  • Einmalhandschuhe: Zum Schutz vor Infektionen.
  • Desinfektionsmittel: Zur Hand- und Flächendesinfektion.
  • Bettschutzeinlagen: Einwegprodukte für ein trockenes und sauberes Bett.
  • Mundschutz: Zum Schutz vor Atemwegsinfektionen.
  • Schutzschürzen: Zum Schutz der Kleidung während der Pflege.
  • Fingerlinge: Zum Schutz einzelner Finger bei der Pflege.

Pflegebedürftige mit einem anerkannten Pflegegrad (ab Pflegegrad 1), die zu Hause versorgt werden, haben Anspruch auf diese Hilfsmittel im Wert von bis zu 40 Euro monatlich. 

Wer hat Anspruch auf die Erstattung von Verbrauchsmaterialien für Pflegehilfsmittel?

Anspruch auf die Erstattung von Verbrauchsmaterialien für Pflegehilfsmittel haben Pflegebedürftige mit einem anerkannten Pflegegrad (1 bis 5), die zu Hause gepflegt werden. Ein Teil der Pflege muss durch Angehörige oder Freunde erfolgen. Pflegehilfsmittel stehen nicht zur Verfügung, wenn die Pflege ausschließlich durch einen ambulanten Pflegedienst erfolgt.

Warum ist die Pflegebox kostenlos für mich?

Der Gesetzgeber möchte Privatpersonen bei der häuslichen Pflege unterstützen und hat so einen Anspruch über €40 pro Monat für Pflegehilfsmittel definiert. Die Kosten übernimmt die Pflegekasse.

  1. Für gesetzlich Versicherte: Mit dem Formular beantragen Sie die Kostenerstattung bei Ihrer gesetzlichen Pflegekasse. 
  2. Für privat Versicherte: Mit dem Formular beantragen Sie die Kostenerstattung bei Ihrem privaten Versicherungsunternehmen. Wenn Sie die Voraussetzungen erfüllen, bewilligt Ihre Pflegeversicherung die Erstattung. Sie erhalten von uns eine Rechnung. Diese reichen Sie nach dem Begleichen des Rechnungsbetrags an Ihr privates Versicherungsunternehmen weiter. Nach § 40 Absatz 2 SGB XI besteht monatlich Anspruch auf die volle Rückerstattung in Höhe von bis zu 40 Euro.

Fallen weitere Kosten wie Versand an?

Nein, es fallen keine weiteren Kosten an. Alle weiteren Kosten übernimmt Sanera.

Haben privat Versicherte ebenfalls Anspruch auf Pflegehilfsmittel?

Ja, auch privat Versicherte haben Anspruch auf Pflegehilfsmittel. Allerdings müssen sie in Vorleistung gehen, das heißt, sie müssen die Kosten zunächst selbst tragen und dann die Rechnungen bei ihrer privaten Pflegeversicherung zur Erstattung einreichen. Diese Vorgehensweise unterscheidet sich von der bei gesetzlich Versicherten, bei denen die Abrechnung oft direkt über die Pflege- oder Kranken erfolgt.​

Wie beantrage ich die Kostenübernahme bei der Pflegekasse?

Die Beantragung der Kostenübernahme bei der Pflegekasse übernehmen wir für Sie. Sie müssen nur die gewünschten Pflegehilfsmittel auswählen und den Antrag zur Kostenübernahme unterschreiben. Danach kümmern wir uns umgehend um den gesamten Antragsprozess. Das bedeutet, dass Sie sich um nichts Weiteres sorgen müssen. Wir stellen sicher, dass Ihr Antrag schnell und korrekt bei der Pflegekasse eingereicht wird. Sobald die Genehmigung vorliegt, erhalten Sie die Pflegehilfsmittel direkt nach Hause geliefert. Unser Service erleichtert Ihnen den Zugang zu den benötigten Pflegehilfsmitteln, ohne dass Sie sich mit bürokratischen Details beschäftigen müssen.

Was muss ich tun, wenn mein Antrag auf Pflegehilfsmittel abgelehnt wird?

Wenn Ihr Antrag auf Pflegehilfsmittel abgelehnt wird, sollten Sie zunächst den Ablehnungsbescheid genau prüfen. Oft enthält dieser Gründe für die Ablehnung. Sie haben auch die Möglichkeit, Widerspruch gegen die Entscheidung einzulegen. Wir unterstützen Sie gerne bei diesem Prozess und helfen Ihnen, die notwendigen Schritte zu unternehmen.

2. Fragen zur Bestellung von Pflegehilfsmittel 

Welche Unterlagen benötige ich für den Antrag auf Pflegehilfsmittel?

Für den Antrag auf Pflegehilfsmittel benötigen Sie folgende Unterlagen:

  • Pflegegradbescheid: Nachweis über den anerkannten Pflegegrad (1 bis 5).
  • Unterschrift auf dem Antrag der Pflegekasse für die Kostenübernahme.

Wie lange dauert die Bearbeitung meines Antrags bei der Pflegekasse?

Die Bearbeitung Ihres Antrags bei der Pflegekasse dauert in der Regel etwa zwei bis vier Wochen. Diese Zeit kann je nach Arbeitsaufkommen der Pflegekasse variieren. Sollte nach vier Wochen keine Rückmeldung der Pflegekasse eingegangen sein, werden wir für Sie bei der Pflegekasse nachfragen. 

Muss jeden Monat ein Antrag zur Kostenübernahme für die Pflegekasse gestellt werden?

Nein, wenn Ihr Antrag bereits genehmigt wurde, ist dieser meist unbefristet genehmigt. In Ausnahmefällen kann die Genehmigung befristet erfolgen. 

 

Bei befristeten Genehmigungen informieren wir Sie rechtzeitig darüber, dass die Genehmigung ausläuft. Wir stellen Ihnen dann alle notwendigen Dokumente für einen neuen Antrag zur Verfügung. Danach prüft die Pflegekasse erneut, ob weiterhin Bedarf an Pflegehilfsmitteln zum Verbrauch besteht. So stellen wir sicher, dass Sie kontinuierlich die benötigten Pflegehilfsmittel erhalten, ohne monatlich einen neuen Antrag stellen zu müssen.

Beispiele für die Genehmigungen der Pflegekasse eines Pflegehilfsmittel-Antrag

Beispiel Genehmigung Pflegehilfsmittel: Frau U. wird unter der Woche von ihrer Nachbarin und am Wochenende von ihrer Enkelin gepflegt. Die Pflegekasse genehmigt die Pflegebox, da eine kontinuierliche häusliche Pflege durch Angehörige sichergestellt ist und die Pflegehilfsmittel die Betreuung erleichtern.

 

Beispiel Genehmigung Pflegehilfsmittel: Frau U. wird morgens von ihrem Mann und am Nachmittag von einer professionellen Pflegekraft gepflegt. Auch hier genehmigt die Pflegekasse die Pflegebox, weil die Kombination aus familiärer und professioneller Pflege den Bedarf an zusätzlichen Hilfsmitteln begründet.

Beispiele von Ablehnungen der Pflegekasse eines Pflegehilfsmittel-Antrag

Beispiel Ablehnung Pflegehilfsmittel: Frau M. lebt gemeinsam mit ihrer 24-Stunden-Pflegehilfe. Die Pflegekasse lehnt den Antrag ab, die Pflege durch professionelle Betreuung erfolgt.

 

Beispiel Ablehnung Pflegehilfsmittel: Frau M. wird dreimal in der Woche durch eine professionelle Pflegekraft unterstützt. Eine Pflege von anderen Personen erfolgt nicht. Die Pflegekasse lehnt den Antrag ab, da die Pflege durch eine professionelle Pflegekraft keine Grundlage für die Genehmigung von Pflegehilfsmitteln bietet, da keine kontinuierliche häusliche Pflege durch Angehörige oder Freunde stattfindet.

Wie kann ich die Zusammenstellung der Pflegehilfsmittel ändern?

So können Sie Ihre Änderungswünsche vornehmen: 

 

Per E-Mail: Schreiben Sie uns dafür eine E-Mail an bestellungen@sanera.de mit Ihrem Anliegen: 

Änderungswunsch:

Vor- und Zuname:  

Geburtsdatum: 

Kundennummer oder Versichertennummer: 

 

Per Telefon: Unter der Nummer 089 6661 2976 erreichen Sie unser Serviceteam. Gerne hinterlegen wir die gewünschte Änderung in unserem System. Bitte halten Sie folgende Daten bereit: 

Vor- und Zuname:  

Geburtsdatum: 

Kundennummer oder Versichertennummer: 

Ich möchte gerne von einem anderen Anbieter wechseln. Was muss ich beachten?

  • Kündigen Sie bei Ihrem alten Anbieter: Informieren Sie Ihren aktuellen Anbieter schriftlich über Ihre Kündigung.
  • Füllen Sie unser Wechselformular aus: Wir benötigen von Ihnen ein ausgefülltes „Leistungserbringer-Wechselformular“, das Sie von uns erhalten.

Senden Sie uns das ausgefüllte Formular zurück, damit wir den Wechsel schnell und unkompliziert für Sie durchführen können. Wir kümmern uns um die weiteren Formalitäten und stellen sicher, dass Sie nahtlos Ihre Pflegehilfsmittel von uns erhalten.

3. Fragen zur Lieferung der Pflegehilfsmittel 

Wie erfolgt die Lieferung der Pflegehilfsmittel?

Die Lieferung der Pflegehilfsmittel erfolgt bequem über einen gängigen Lieferdienst direkt zu Ihnen nach Hause. Dies stellt sicher, dass Sie Ihre benötigten Hilfsmittel schnell und zuverlässig erhalten, ohne zusätzlichen Aufwand für Sie.

Werden die Pflegehilfsmittel regelmäßig automatisch geliefert?

Ja, wir schicken Ihnen die Pflegehilfsmittel jeden Monat zu. Sollten Sie Änderungswünsche haben, schreiben Sie gerne unserem Kundenteam unter: bestellungen@sanera.de. So stellen wir sicher, dass Sie immer die benötigten Hilfsmittel erhalten.

Die Pflegekasse hat meinen Antrag zur Kostenübernahme genehmigt. Wann bekomme ich meine Pflegehilfsmittel?

Sobald die Kostenzusage vorliegt, werden Ihre Pflegehilfsmittel innerhalb weniger Tage versandt. Wenn Sie eine Woche nach Eingang der Kostenzusage noch keine Lieferung erhalten haben, kontaktieren Sie bitte unser Serviceteam per E-Mail (info@sanera.de) oder telefonisch unter 089 6661 2976. Wir sorgen dafür, dass Sie Ihre Pflegehilfsmittel schnell und zuverlässig erhalten. Unser Serviceteam steht Ihnen bei Fragen oder Problemen jederzeit zur Verfügung, um sicherzustellen, dass Ihre Bedürfnisse zeitnah und zufriedenstellend erfüllt werden.

Meine Pflegehilfsmittel sind noch nicht angekommen. Was mache ich?

Sollte Ihre Lieferung nicht wie vereinbart bei Ihnen eingegangen sein, melden Sie sich gerne per E-Mail (service@sanera.de) oder telefonisch 089 6661 2976 bei unserem Kundenservice. Bitte nennen Sie Ihre Kundennummer, damit wir Ihr Anliegen schneller bearbeiten können. Wir prüfen den Sachverhalt dann direkt für Sie.

Pflegegrad-Widerspruch

1. Allgemeines zum Pflegegrad Widerspruch 

Warum sollte ich einen Widerspruch gegen meinen Pflegegrad einlegen?

Sie sollten einen Widerspruch gegen Ihren Pflegegrad einlegen, wenn Sie glauben, dass Ihr Pflegebedarf höher ist als festgestellt. Ein zu niedriger Pflegegrad bedeutet weniger finanzielle Unterstützung und weniger Pflegedienstleistungen. Durch den Widerspruch wird Ihr Fall erneut geprüft, und Sie könnten einen höheren Pflegegrad erhalten. Das bedeutet mehr Geld für Pflegehilfsmittel, zusätzliche Betreuungsstunden und insgesamt eine bessere Unterstützung im Alltag.

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, um einen Widerspruch einlegen zu können?

Um einen Widerspruch gegen den Pflegegrad einlegen zu können, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:


o    Sie haben den Bescheid der Pflegekasse über den Pflegegrad erhalten.
o    Der Widerspruch muss innerhalb eines Monats nach Erhalt des Bescheids eingereicht werden.
o    Der Widerspruch muss schriftlich und mit Unterschrift erfolgen.
o    Eine Begründung für den Widerspruch ist notwendig.
o    Relevante medizinische Unterlagen oder Gutachten sollten beigefügt werden, um den Widerspruch zu untermauern.

Warum ist es sinnvoll, dass Sanera meinen Pflegegrad-Widerspruch verfasst?

Bei einem Widerspruch zum Pflegegrad müssen im Widerspruchsgutachten vor allem pflegefachliche Argumente gemäß den Begutachtungs-Richtlinien berücksichtigt werden. Dies erfordert spezielle Kenntnisse und eine fundierte Ausbildung. Durch die langjährige Erfahrung, spezielle Schulung und die Vielzahl erfolgreich verfasster Widersprüche unserer Mitarbeiter haben die Widersprüche von Sanera deutlich höhere Erfolgschancen als ein selbst verfasster Widerspruch ohne professionelle Hilfe.

Wann ist es nicht sinnvoll einen Widerspruch gegen den Pflegegrad einzulegen?

Es ist nicht sinnvoll, einen Widerspruch gegen den Pflegegrad einzulegen, wenn:


1.    Die gesundheitliche Situation klar und korrekt bewertet wurde: Wenn die Einschätzung der Pflegebedürftigkeit durch Gutachter und Ärzte gründlich und genau erfolgt ist.


2.    Keine neuen relevanten medizinischen Informationen vorliegen: Wenn seit der Begutachtung keine wesentlichen Änderungen oder neuen Befunde zur gesundheitlichen Situation vorliegen.


3.    Der aktuelle Pflegegrad den Bedarf weitgehend abdeckt: Wenn die erhaltenen Leistungen ausreichen, um den Pflegebedarf angemessen zu decken.
In diesen Fällen ist ein Widerspruch oft erfolglos und kann unnötige Zeit und Mühe kosten.

2. Ablauf des Pflegegrad Widerspruchs 

Wie lege ich einen Widerspruch gegen den Pflegegrad ein?

  • Frist beachten: Sie haben einen Monat Zeit, um nach Erhalt des Bescheids Widerspruch einzulegen.
  • Widerspruch schreiben: Verfassen Sie ein schriftliches Widerspruchsschreiben. Geben Sie darin Ihre Versichertennummer und den Grund für den Widerspruch an.
  • Begründung beifügen: Fügen Sie relevante medizinische Unterlagen oder Pflegedokumentationen bei, die Ihren höheren Pflegebedarf belegen.
  • Einreichen: Senden Sie den Widerspruch per Post, Fax oder E-Mail an Ihre Pflegekasse.
  • Bestätigung abwarten: Sie erhalten eine schriftliche Bestätigung und eine erneute Begutachtung durch den Medizinischen Dienst.

Diese Schritte helfen Ihnen, den Widerspruch korrekt und fristgerecht einzureichen.

Welche Fristen muss ich beim Widerspruch gegen den Pflegegrad beachten?

Beim Widerspruch gegen den Pflegegrad müssen Sie folgende Fristen beachten:


1. Widerspruchsfrist: Sie haben einen Monat Zeit, um nach Erhalt des Bescheids Widerspruch einzulegen.


2. Schriftlicher Widerspruch: Der Widerspruch muss schriftlich erfolgen, entweder per Post, Fax oder E-Mail.


Achten Sie darauf, die Fristen genau einzuhalten, um Ihren Widerspruch erfolgreich einzulegen. Halten Sie alle relevanten Unterlagen und medizinischen Nachweise bereit, um den Widerspruch zu unterstützen.

Welche Unterlagen und Nachweise sollte ich dem Widerspruch beifügen?

Dem Widerspruch gegen den Pflegegrad sollten folgende Unterlagen und Nachweise beigefügt werden:

 

1. Ärztliche Bescheinigungen: Aktuelle Atteste und Gutachten, die den Pflegebedarf detailliert beschreiben.


2. Pflegedokumentation: Pflegetagebücher, in denen die täglichen Pflegeaufgaben und der Zeitaufwand dokumentiert sind.


3. Stellungnahmen von Pflegekräften: Berichte von Pflegediensten oder Pflegepersonen, die den tatsächlichen Pflegeaufwand bestätigen.


4. Bescheid der Pflegekasse: Kopie des Ablehnungsbescheids oder des Bescheids mit dem festgelegten Pflegegrad.

Wenn ich Sanera beauftrage meinen Widerspruch zu übernehmen. Wie ist das Ablauf?

Wenn Sie Sanera beauftragen, prüfen wir zuerst kostenlos die Erfolgschancen Ihres Falls. Sollte es aussichtsreiche Erfolgschancen für einen Widerspruch zu Ihrem Pflegegutachten geben, erstellt unser Expertenteam ein pflegefachliches Gutachten. Dieses Gutachten wird dann von unserem externen kooperierenden Anwalt genutzt, um Ihren Widerspruch gegenüber der Pflegekasse einzureichen. So unterstützen wir Sie effektiv und professionell bei Ihrem Anliegen.

Welche Kosten fallen an wenn ich Sanera beauftrage meinen Widerspruch zu übernehmen?

Im Gegensatz zu anderen Anbietern entstehen bei uns nur Kosten, wenn wir Ihren Widerspruch gegenüber der Pflegekasse einreichen. Dafür berechnen wir 149,- €. Darin sind bereits die Kosten für den externen Anwalt enthalten. Die Pflegebedarfsanalyse zur Einschätzung des objektiv richtigen Pflegegrades ist bei uns kostenlos.

 

Sollte der Widerspruch gegen Ihren Pflegegrad erfolgreich sein, erstattet Ihnen die Pflegekasse das Pflegegeld, das Ihnen ursprünglich zugestanden hätte. Zum Beispiel: Ihr ursprünglicher Pflegegrad war 2. Sie legen Widerspruch ein und erhalten zwei Monate später Pflegegrad 3. Die Pflegekasse zahlt Ihnen dann rückwirkend für die zwei Monate des Widerspruchsverfahrens das zu wenig erhaltene Pflegegeld nach. Sanera erhält für die Unterstützung einen Teil dieser Rückerstattung.

Wie erfahre ich wie der aktuelle Stand meines Widerspruchs ist?

Während des Widerspruchsverfahrens werden Sie in regelmäßigen Abständen von uns über Neuigkeiten informiert. Jeglicher Schriftverkehr wird an Sie weitergeleitet. In regelmäßigen Abständen erfragt unser kooperierender Anwalt bei der zuständigen Pflegekasse den Sachstand.

3. Wichtige Informationen nach Einreichung des Widerspruchs

Wie lange dauert die Bearbeitung eines Widerspruchs gegen den Pflegegrad?

Die Bearbeitungsfrist für einen Widerspruch darf gemäß den gesetzlichen Regelungen (§ 88 Abs. 2 SGB X)) maximal drei Monate betragen. In Ausnahmefällen kann es zu Verzögerungen kommen, die die Bearbeitungsfrist über die drei Monate hinaus verlängern. Dies kann beispielsweise der Fall sein, wenn Sie einen Termin mit dem Medizinischen Dienst verschieben müssen.

Was passiert, nachdem ich den Widerspruch eingereicht habe?

Nachdem Sie den Widerspruch eingereicht haben, passiert folgendes:

  1. Eingangsbestätigung: Sie erhalten eine Bestätigung, dass Ihr Widerspruch eingegangen ist.
  2. Aktenprüfung: Die Pflegekasse prüft Ihre Unterlagen und das Gutachten erneut.
  3. Neuer Begutachtungstermin: Falls notwendig, wird ein neuer Termin mit dem Medizinischen Dienst vereinbart.
  4. Erstellung eines neuen Gutachtens: Der Medizinische Dienst erstellt ein neues Gutachten basierend auf der erneuten Untersuchung.
  5. Entscheidung der Pflegekasse: Die Pflegekasse überprüft das neue Gutachten und trifft eine Entscheidung.
  6. Bescheid: Sie erhalten einen neuen Bescheid mit dem Ergebnis der Überprüfung.

Was passiert, wenn der Widerspruch abgelehnt wird?

Wenn Ihr Widerspruch abgelehnt wird, bleibt die ursprüngliche Entscheidung gültig. Sie können dann keinen weiteren Widerspruch einlegen, haben jedoch die Möglichkeit, vor Gericht zu klagen. Dazu müssen Sie zum zuständigen Verwaltungsgericht gehen und dort eine Klage einreichen. Beachten Sie dabei, dass Sie eine bestimmte Frist einhalten müssen, um die Klage einzureichen.

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